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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Hundeschule Rheinauenwölfe GbR, Bettina Bundenthal & Thomas Bingen, Erster Maxfeldweg 20a, 67459 Böhl-Iggelheim (nachfolgend „Hundeschule“), für alle Leistungen rund um Hundetraining und Hundebetreuung.
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Hundeschule und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Gruppenkurse, Einzeltraining, Seminare und Workshops sowie die Betreuung in Hundetagesstätte und Hundeinternat. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Hundeschule ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf dieser Website ist kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Anfrage. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Hundeschule eine Anmeldung des Kunden (persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular) bestätigt oder mit der Leistung beginnt.
3. Leistungen
Inhalt und Umfang der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung bei der Anmeldung. Die Hundeschule arbeitet nach anerkannten, gewaltfreien Methoden auf Grundlage der Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz.
Ein bestimmter Trainings- oder Erziehungserfolg wird nicht geschuldet. Der Erfolg hängt wesentlich von der Mitarbeit des Kunden und der konsequenten Umsetzung des Trainings im Alltag ab.
Die Hundeschule kann einzelne Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, Unwetter) absagen; sie werden nachgeholt oder erstattet. Bei Gruppenangeboten kann die Hundeschule Gruppen zusammenlegen oder Trainer wechseln.
4. Preise und Zahlung
Es gelten die bei der Anmeldung vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung ist, soweit nichts anderes vereinbart ist, vor Leistungsbeginn ohne Abzug fällig; bei laufender Betreuung (Hundetagesstätte, Hundeinternat) gilt der vereinbarte Abrechnungszeitraum.
5. Termine, Absagen und Rücktritt
Vereinbarte Einzeltermine kann der Kunde bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei absagen oder verschieben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann die Hundeschule den Termin in voller Höhe berechnen, es sei denn, der Kunde hat die Verhinderung nicht zu vertreten.
Bei Gruppenkursen mit fester Laufzeit ist eine anteilige Erstattung nicht besuchter Stunden ausgeschlossen, soweit die Hundeschule das Fernbleiben nicht zu vertreten hat. Versäumte Gruppenstunden können nach Absprache in einer anderen Gruppe nachgeholt werden.
6. Widerrufsrecht für Verbraucher
Schließt ein Verbraucher den Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (z. B. telefonisch oder per E-Mail), steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu. Der Widerruf ist gegenüber der Hundeschule (Kontaktdaten oben) in Textform zu erklären.
Verlangt der Kunde, dass die Leistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt, schuldet er im Fall des Widerrufs einen angemessenen Anteil für die bereits erbrachten Leistungen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und der Kunde dem Beginn vor Ablauf der Frist ausdrücklich zugestimmt hat.
7. Pflichten des Kunden
- Der Hund verfügt über einen gültigen Impfschutz nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) sowie eine wirksame Hundehaftpflichtversicherung. Beides ist auf Verlangen nachzuweisen.
- Krankheiten, Parasitenbefall, Läufigkeit sowie bekannte Unverträglichkeiten oder Aggressionsverhalten des Hundes sind der Hundeschule vor dem Termin unaufgefordert mitzuteilen.
- Auf dem Trainingsgelände sind Hunde anzuleinen, sofern der Trainer nichts anderes anordnet. Den Anweisungen des Trainers ist Folge zu leisten.
- Für die Betreuung in Tagesstätte und Internat sind die vereinbarten Bring- und Abholzeiten einzuhalten.
8. Haftung
Der Kunde bleibt während des Trainings Halter und Führer seines Hundes und haftet für Schäden, die sein Hund verursacht, nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 833 BGB).
Die Hundeschule haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet sie nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Teilnahme am Training sowie das freie Spiel der Hunde untereinander erfolgen auf eigene Gefahr.
Während der Betreuung in Tagesstätte oder Internat obliegt der Hundeschule die Sorgfalt eines ordentlichen Tierhalters; für das allgemeine Lebensrisiko des Hundes (z. B. Verletzungen beim artgerechten Spiel) übernimmt sie keine Haftung, soweit sie ihre Sorgfaltspflichten eingehalten hat.
9. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Hundeschule ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Stand: August 2026